Home » Über uns » Enzyklopädie und FAQ » Glossar

GLOSSAR (DTP, Polygrafie, Pressen)

DTP
Der Ausdruck desktop publishing (verkürzt DTP) kommt aus dem englischen. Es handelt sich um die Erstellung eines gedruckten Dokuments mit Hilfe von Computern. Dazu, damit ein Dokument entstehen kann, benötigt man außer Computer und Bedienperson, gewöhnlich ein DTP Operator oder Grafiker.
Der Termin DTP hat sich in den 80. Jahren des 20. Jahrhunderts verbreitet, als die Gesellschaft Aldus das Satzprogramm PageMaker auf den Markt gebracht hat. Dieses Programm haben mit der Zeit das professionelle QuarkXpress, Adobe InDesign, kostenlos angebotene TeX und seine späteren kommerziellen Klone und in den letzten paar Jahren auch Scribus ergänzt.
Das eigentliche Setzen des Dokuments besteht im Einfügen von Texten und Bildern auf die Seite und deren Bearbeitung. Die meisten Setzprogramme arbeite im Modus WYSIWYG und bieten eine ganze Reihe an Funktionen, vom Import vieler Formate bis zur fortgeschrittenen Druckvorbereitung.

Technische Unterstützung DTP
Das Hauptglied der DTP-Konfiguration ist ein Computer, an den alle entsprechenden Eingangs-/Ausgangsgeräte angeschlossen sind – z.B. Scanner, Drucker, Tablett, Digitalkamera, Kamera und weitere. Die führende Firma in der Herstellung von Computern für den Bereich DTP - Firma Apple, die mit der Reihe von Macintosh-Computern gekommen ist. Diese führende Position hat sie vor allem dank einfacher, leicht verständlicher und intuitiver Bedienung eigenen Betriebssystems gewonnen. Deshalb konnten in den neunziger Jahren Grafiker und damalige Typografen und Setzer ohne weitere IT-Kenntnisse zu diesen Computern wechseln. Damit begann der Boom in der Vordruckvorbereitung und die Firma Apple hat dieses Marktsegment, neben der Bearbeitung von Musik und Videos (aus ähnlichen Gründen), ganz erobert. Ein weiterer Grund war verständlicherweise die Gesamtphilosophie, Leistung und Konzeption begründet auf der PostScript-Sprache, die den Ausgang für die weitere Bearbeitung von Lithografien oder PDF elektronisch interpretieren konnte.

Digitalandruck
Digitalandruck wird zurzeit für die Kontrolle der Farbigkeit und des Aussehens des Dokuments vor der Vergabe auf die CD- oder DVD-Bedruckung gedruckt. Den Andruck lassen wir in weiterer Folge vom Klienten abstimmen und den abgestimmten Andruck senden wir danach in die Druckerei, wenn Drucksachen hergestellt werden oder bei uns wird gemäß diesem in der Produktion die Farbigkeit an den Druckmaschinen eingestellt. So vermeiden Sie unangenehme Überraschungen, die nach dem Ausdrucken des Auftrages entstehen können.

Der chemische Andruck ist eine veraltete Technologie des Andrucks. Der chemische Andruck wird aus Lithographien (einzelnen Platten) gebildet. Diese Technologie ist teuer und zeitaufwendiger als der Digitalandruck. Die Farbpalette, die der chemische Andruck reproduzieren kann ist kleiner, als dies beim Digitalandruck ist. Zurzeit werden Lithographien, bis auf Ausnahmen, praktisch nicht benutzt. Dieser wurde durch die Technologie CTP = Computer to Plate = Daten direkt auf die Bedruckplatte ersetzt.

Raster
Für die Bedrucktechnologie von CD‘s und DVD‘s müssen manchmal verschiedene Farbtöne zum Ausdruck gebracht werden. Im Fall von schwarz-weißen Bildern sind es verschieden Grautöne, im Fall von Farbbildern ist das Farbspektrum weit interessanter.
Bei der Benutzung einer Farbe (am öftesten schwarzer) ist es notwendig bei der Bedruckung auf irgendeine Weise hellere und dunklere Stellen herzustellen. Dies wird durch Zusammendruck von einzelnen Punkten erreicht, die entweder gleich voneinander entfernt sind und sich durch ihre Größe (der dunkleren Stelle entspricht ein größerer Punkt) unterscheiden, oder im Gegenteil gleich groß und nicht gleich voneinander entfernt sind (der dunkleren Stelle entspricht eine höhere Konzentration der Punkte auf der Flächeneinheit). In beiden Fällen wird für die Verteilung der Punkte der Ausdruck „Raster“ benutzt (tschechisch ehestens „Netz“ oder „Gitter“).

Autotypischer Raster
Der erste Fall ist üblicher. Einen Raster, der den gleichen Abstand von Punkten verschiedener Größe benutzt, nennt man „autotypischer“.

Rasterdrehung
Wenn wir die einzelnen Punkte des autotypischen Rasters in horizontalen (vertikalen) Linien anordnen würden, würden wir eine solche Rasterausführung, die für das menschliche Auge am besten wahrnehmbar ist (bei gleicher Entfernung der Linien wird das menschliche Auge das Raster am meisten wahrnehmen) erhalten. Wenn wir im Gegenteil dieses Punktenetz um 45° drehen, (die Hälfte vom Rechteck), wird der Störeffekt am niedrigsten sein. Versuchen Sie eine beliebige Zeitung (schwarz-weiß) und suchen Sie irgendeine Reklame, wo ein Bild mit verschiedenen Graustufen benutzt wird (meistens eine Fotografie – Haus, Auto, menschliches Gesicht u.ä.). Sehen Sie sich das Bild von der Nähe an, und Sie sehen einzelne Rasterpunkte. Beachten Sie, dass das Raster gerade um 45° gedreht ist. Wenn Sie dagegen die Zeitung um gleiche 45° drehen und sich das Bild erneut ansehen, dann werden Ihnen die Übergänge zwischen den einzelnen Grautönen nicht mehr so stufenlos vorkommen.
Im Fall von Farbbildern ist es interessanter. Farbfotos werden am meisten beim Druck aus vier Grundfarben CMYK zusammengestellt (C = Cyan, azurblau; M = Magenta, purpurrot; Y = Yellow, gelb; K = blacK oder Key, schwarz). Damit wir das Raster am wenigsten sichtbar machen, drehen wir das Netz der Druckpunkte für jede der vier angeführten Farben um einen anderen Winkel.
Die gewöhnlichste Rasterdrehung bei den Grundfarben CMYK für den Offsetdruck ist C = 15°; M = 75°; Y = 0; K = 45°. Wenn wir gerade diese Rasterdrehung benutzen, entsteht beim Druck durch die Zusammensetzung der einzelnen Punkte aller vier Farben ein Muster (Textur) ähnlich einem Blümchen und "Rosette" genannt.

Raster beim Digitaldruck
Für den Druck auf Digitaldruckmaschinen wird am meisten ein Raster benutzt, das von einer Bitmappe ausgeht, ähnlich wie bei den Laserdruckern. In diesem Fall handelt es sich um ein rechteckiges Raster mit der Drehung 0°. Zum Unterschied von klassischen Drucktechnologien ermöglicht jedoch der Digitaldruck jedes Pixel in mehreren verschiedenen Dichten (Graustufen) zu drucken. Meistens sind es 8 bit (also 256 Stufen) für jede Druckfarbe. Einige Digitalmaschinen benutzen jedoch eine hochentwickelte Rasterung mit einer Rasterdrehung der einzelnen Farben, mit dessen Hilfe der Rosetteneffekt gebildet wird. Sie behalten dabei jedoch die Möglichkeit jedes Pixel in verschiedenen Tönen der gegebenen Farbe (und oft auch die Bitzahl der Graustufen zu wählen) zu drucken. In einigen Fällen kann heute der Digitaldruck den Offsetdruck in bestimmten konkreten Aufgaben übertreffen (hellere Stellen bei farbigen Fotografien), womit er seine traditionelle Nachteile auswiegt (kleinere Beständigkeit der Farbtöne bei einfarbigen hellen Flächen und sanften Vektorübergängen).

Rasterdichte
Die Rasterdichte wird in Linien pro Zoll angegeben (line per inch, lpi). Die maximale Rasterdichte, die wir im konkreten Fall benutzen können, wird dabei mit der Größe begrenzt, die sehr anschaulich „Druckpunktzunahme“ genannt wird – auf einem saugfähigerem Papier verwischt ein Druckpunkt mehr, deshalb ist es notwendig die Druckpunkte weiter voneinander anzubringen.

Rasterdichte im Bezug auf die Auflösung des Bildes
Beim speichern der Bilder, die wir drucken wollen, ist es oft wichtig, ihre richtige Auflösung zu wählen. Wenn wir eine niedrige Auflösung wählen, werden beim Drucken keine Details zu sehen und im schlimmsten Fall wird das Bild „zackig“ sein. Wenn Sie dagegen eine zu detaillierte Auflösung wählen, wird sich diese Auflösung beim Drucken auf keine Weise auswirken – und die Bilder nehmen viel mehr Platz auf der Disc (bei zweifacher Auflösung viermal so viel, bei fünffacher 25fach so viel usw.) ein. Welche ist also die ideale Auflösung?
Diese sollte zweimal so viel lpi haben, wie viel das Raster beim Drucken haben wird. Dabei wird das Bild in Pixel gespeichert, also in Punkten und nicht in Punkten pro Zoll. Die Zollanzahl (also das "i" in der Einheit dpi) erhalten Sie aus der vorausgesetzten Größe des Bildes nach dem Ausdrucken.

Bonding
Bonding ist eine Methode des Klebens zweier Schichten DVD9 (digital versatile disc).

Metallbeschichtung
Nach der Herstellung der CD oder DVD aus Polykarbonat muss die Plastikdisc mit einer Reflexionsschicht metallbeschichtet werden. Standardmäßig wird mit Silberlegierung metallbeschichtet, schon weniger mit Gold, das kostenaufwendiger ist. Die Metallbeschichtung reflektiert den Laserabtaststrahl, und damit ermöglicht sie das Lesen der Aufzeichnung auf der optischen Disc.

Ausschießen
Als Ausschießen von Seiten versteht sich die Anbringung der Seiten auf einen Druckbogen, und das so, dass nach dem Ausdrucken und Falten des Druckbogens die einzelnen Seiten hintereinander in richtiger Reihenfolge (d.h. 1, 2, 3, 4, 5 usw.) folgen. Möglichkeiten des Ausschießens eines Bogens gibt es eine ganze Reihe, meistens handelt es sich um die maximale Ausnutzung der Druckbogenfläche. Meistens werden beim Drucken 16 Seiten (3 Brüche) ausgeschossen.

Abdeckung
Wenn Sie irgendein Objekt auf farbigen Hintergrund drucken, wird auf der Stelle des Objektes der Hintergrund unterbrochen. Mit anderen Worten, das Objekt nimmt an der gegebenen Stelle einen bestimmten genau begrenzten Raum ein, und was „unter ihm“ ist, wird nicht gedruckt. Dieser Art nennt man Abdeckung. Eine zweite Möglichkeit ist das Objekt "über" den Hintergrund zu drucken. Dann handelt es sich um einen Überdruck.
Die Abdeckung ist aufwendiger als Farbdeckung. Unangenehme Effekte (am häufigsten weiße Linien) entstehen dabei schon beim Verfluchten der Farben um ca. 0,05 mm. Deshalb entstand eine Methode der Überstandbildung genannt Trapping (siehe weiter), die die am wenigsten gewünschten Effekte bei schlechter Farbdeckung der abgedeckten Objekte verhindert.
Im Gegenteil zur Benutzung des Überdrucks stellt eine schlechte Farbdeckung kein Problem dar. Mit dem Überdruck muss jedoch vorsichtig gearbeitet werden, weil keine Farbe 100% deckt und Farben und Objekte auf dem überdruckten Hintergrund beeinflussen die Farbigkeit des Objektes. Der Überdruck wird z.B. bei der Deckung des Übergangs zwischen zwei Farben durch eine schwarze Linie benutzt. Da jedoch nicht mal schwarze Farbe 100% deckt, kann der Überdruck mit schwarzer Farbe nur dann benutzt werden, wenn die schwarzen Objekte klein sind oder wenn der Hintergrund auf der Stelle des gedruckten schwarzen Objektes ohne markante Übergänge ist. Durch den Überdruck können auch einige interessante Effekte erzielt werden, man muss jedoch mit ihm beim grafischen Entwurf vorsichtig umgehen.

Überdruck
Der Überdruck wird in Verbindung mit dem Überdruck der Farbe (Überdruck der Ausfüllung, Überdruck der Kontur) eingesetzt. Wenn der Überdruck eingesetzt wird (Graphisches Studio) z.B. für einen Text in einer Drucksache, dann wird auf den Stellen, wo unter dem Text auch eine weitere Grafik ist, im Ausgang diese Untergrundgrafik nicht gedruckt, jedoch nur die Textfarbe ausgedruckt (manchmal begegnen wir mit „Überdruck der Schwarzen“). Der Überdruck wird eingesetzt, damit es zum optischen Vermischen der Anlassfarbe mit der Farbe, die über ihr ist „Überdruckfarbe“ kommt.

Farbtiefe oder Gamut
Gamut ist der Farbumfang, den die gegebene Darstellungstechnologie darstellen kann. Eine andere Menge an Farbtönen kann vom Druck und eine andere Menge vom Bildschirm dargestellt werden. Gamut haben auch Aufnahmeeinrichtungen (z.B. Digitalkamera). Bei den Bildschirmen werden drei Farbkanäle benutzt (R G B), und jeder von ihnen hat eine bestimmte Menge an Farbtönen, die er darstellen kann, der resultierende Gamut des Bildschirms wird dann durch die Kombination aller Farbtöne in allen Farbkanälen gebildet.
Beim Offsetdruck (CMYK) wird standardmäßig mit 4 Farben gedruckt, die eine theoretische Überdeckung von 0 – 100 Prozent haben können. In der Praxis kann jedoch keine Farbdeckung von mehr als 240 gedruckt werden.

Farbigkeit
Farbigkeit ist ein Begriff, auf den wir hauptsächlich in der Polygrafie treffen können. Die Farbigkeit beschreibt die Anzahl an Farben, mit denen das Dokument bedruckt wird. In der professionellen Bedruckung wird am meisten die Technologie des Offsetdrucks benutzt, der in der Basis 4 Farben für das „Mischen“ von beliebigen Farbtönen (CMYK) benutzt. Zu dieser Zahl zählt auch die Direktfarbe (Pantone).
Die Zahl vor dem Schrägstrich ist die Anzahl der Farben auf der Vorderseite des Blattes und die Zahl hinter dem Schrägstrich ist die Anzahl auf der hinteren Seite des Blattes.
Farbigkeit 4/4 – beidseitiger vollfarbiger Druck
Farbigkeit 4/0 – einseitiger vollfarbiger Druck (die zweite Seite behält die Farbe des Papiers, auf den gedruckt wird)
Farbigkeit 1/0 – einfarbiger Druck von einer Seite (z.B. schwarz-weiß)
Farbigkeit 4/1 – erste Seite vollfarbig, zweite schwarz-weiß

Die Bitmapgrafik wird aus Pixel gebildet. Eine Bitmapgrafik können Sie z.B. nach der Dateienendung der Datei erkennen, in der die Grafik gespeichert wurde. Die meist benutzten Bitmapformate sind .jpg, .gif, .png, .bmp, .tif und weitere.

CMYK Bedruckung von CD‘s und DVD‘s
CMYK ist die Abkürzung der Buchstaben der englischen Bezeichnungen für 4 Farben – Cyan (azurblau), Magenta (purpurrot), Yellow (gelb), BlacK (schwarz). CMYK als solcher, ist dann die Bezeichnung für den Farbraum, in dem die Drucksachen mit der Offsetbedruckung gedruckt werden. Jede der Farben hat eine Farbtonskala von 0 bis 100. Durch die Farbdeckung der teilweisen Überdeckung dieser Farben enthalten wir dann den resultierenden Farbton. In der Praxis kann man mit einer maximalen Farbdeckung von ca. 240 arbeiten (Summe der Überdeckungen der einzelnen Farben).
Die weiße Farbe drucken wir nicht – es ist die Farbe der Unterlage. Damit wir eine weiße Farbe erzielen, müssen wir die CD oder DVD mit weißer Untergrundfläche bedrucken und die Farbdeckung aller Farben auf der gegebenen Stelle wird 0 sein.
Zum CMYK kann man weitere Farben (Pantone) beimischen, oder nicht alle benutzen. Durch die Zugabe von Farben Pantone, können sehr interessante Effekte erzielt werden (z.B. metallische Farben, goldene, silberne, Reflexfarben,..)

Was ist Duplex?
Duplex ist die Bezeichnung für den Druck mit zwei Farben. Meistens handelt es sich um eine der 4 Farben CMYK, Pantone (direkte Farbe), oder um deren Kombination. Durch die Farbdeckung dieser zwei Farben kann das Spektrum von Farben, die man als alle Kombinationen einzelner Bedeckungen der gegebenen Farben definieren kann, simuliert werden.
Zum Duplex greift man nur aus dem Grund der niedrigeren Druckkosten, die aber oft den erhöhten Aufwand an Vorbereitung der Druckunterlagen für das grafische Studio nicht auswiegen. Das Resultat ist eine zweifarbige Bedruckung, die jedoch in den Augen der Verbraucher im Vergleich mit einem vollfarbigen Druck meistens nicht bestehen.
Ähnlich ist dann Triplex – Kombination von 3 Farben.

Pantone Bedruckung von CD und DVD
Die Farbe Pantone ist eine sog. direkte Farbe, die man in der Drucktechnologie des Siebdrucks („Matching Pantone System“) benutzen kann. Die Pantone Farben können Sie in Farbmusterbüchern, die das Erreichen des genauen Farbtons der ausgewählten Farbe nach der Bedruckung der CD und DVD garantieren, auswählen.

Bedruckung mit Pantone Farben in der Polygrafie
Die oben genannte Genauigkeit wird direkt von den Druckereien garantiert, die alle das System Pantone kennen, benutzen und dafür kalibrierte Druckmaschinen haben. Allgemein kann gesagt werden, dass auf die resultierende Farbe auch die Farbe und die Papierstruktur einen großen Einfluss haben, und deshalb werden die Farbmusterbücher auf mehreren Papiersorten verkauft.
Bei Pantone steht eine große Zahl von speziellen Farben zur Auswahl. So können Sie z.B. metallische oder reflektierende Farben zum Erreichen von ungewöhnlichen Effekten benutzen.
Die Pantone Farben sind hervorragend für das Definieren von genauen Farben im Rahmen der corporate identity geeignet. Sie bieten immer die gleiche Farbe am Ausgang und das bei 100% Deckung der Farbe. Das Definieren „Ihrer corporate Farbe“ wird so problemlos.

Platte
Platte ist die Bezeichnung für die „Druckplatte“ die beim Offsetdruck benutzt wird. In die Platte wird dann die Grafik eingetragen (z.B. durch Ätzung), die mit einer der Farben des Offsetdruckes (bzw. der arbe) gedruckt werden soll. Beim Druck werden dann so viele Platten benutzt, mit wie vielen Farben gedruckt wird (bei CMYK sind dies vier Platten).

Pixel
Pixel ist die grundlegende Anzeigeeinheit. Pixel hat keine Fixgröße in mm, es handelt sich um eine relative Einheit, deren Größe durch die Größe eines Anzeigepunktes am Monitor gegeben ist.
Jeder Pixel hat seine Farbtiefe.

Farbdeckung
Farbdeckung ist die Summe der prozentuellen Abdeckung der Farben beim Offsetdruck. Einfacher gesagt, die Farbdeckung sagt uns wie viel Farbe an einer Stelle des Ausdruckes benutzt wurde.
In der Praxis ist die maximale druckbare Farbdeckung meistens 240. Beim Offsetdruck (CMYK) kann man sich dies z.B. als 100, 30, 60, 50 vorstellen. Bei größeren Farbmengen könnte der Druck verschmelzen (Verlust von Details) und es wurden auch Probleme mit beim Austrocknen auftreten.

Beschnitt
Beschnitt ist die Bezeichnung für einen Überstand des gedruckten Dokuments über die Ränder des Endformates. Der Beschnitt wird für mögliche Ungenauigkeiten beim Beschneiden der Enddrucksache auf das genaue Format (da im Unterschied zum Bürodruck auf größere Papierformate gedruckt wird, die danach „beschnitten“ werden) verwendet. Wenn wir den Beschnitt nicht ausnutzen würden (und beim Beschneiden zu einer Verschiebung kommen würden) hätte die Grafik, die bis zum Rand des Dokuments entworfen wurde, neben sich einen sichtbaren weißen Streifen.
Aus diesem Grund wird der Beschnitt überall dort eingesetzt, wo die Grafik bis zum Rand des Dokuments reicht. Eine Alternative des Druckes „auf Beschnitt“ ist der Druck „auf Spiegel“.

Vektor, Vektorgrafik
Vektor (oder Vektorgrafik) ist eine Grafik, erstellt mit Hilfe einer Kurve (die die Form des Objektes definiert) und Füllung (die die Farbe des Objektes definiert). Bei der Vektorgrafik ist es wichtig, dass man sie in beliebiger Größe (im beliebigen Maßstab ausdrucken) ohne Qualitätsverluste reproduzieren kann.
Für einen Laien ist ein Vektor von der Bitmapgrafik nicht zu unterscheiden. Einziges, jedoch verlässliches unterscheidendes Element sind für den Laien die Dateiendungen der Dateien, in denen Sie z.B. Ihr Logo gespeichert haben. Am meisten benutzte Vektorformate von Dateien:
Dateiname.cdr (Grafikprogramm – Corel Draw www.corel.com)
Dateiname.ai (Grafikprogramm – Adobe Illustrator www.adobe.com)
Dateiname.eps (Encapsulated PostScript – kann in allen Vektorprogrammen editiert werden)
…und weitere

PDF
PDF ist die Abkürzung der englischen Wörter Portable Document Format. Es handelt sich um ein von der Gesellschaft Adobe entwickeltes Format für viele Nutzungsarten. Seine allgemein am meisten genutzten Möglichkeiten sind:

  • die Möglichkeit der Unterbringung von relativ großer Mengen an Text und Grafik in einem mehrseitigen Dokument, dessen Endgröße in kB klein ist. Es eignet sich für Emailnachrichten und auch für Internetverknüpfungen.
  • eine im Internet abgelegte PDF- Datei ist Internetsuchmaschinen lesbar. Daraus geht hervor, dass die PDF-Dokumente im Internet per Fulltext durchsuchbar sind.
  • Das PDF-Dokument kann gegen Bearbeitung geschützt werden. So können Sie z.B. Dokumente senden, bei denen Sie nicht wünschen, dass jemand sie ohne Ihre Erlaubnis ändern könnte.
  • PDF ist keine fremde Bitmapgrafik und keine Vektorgrafik, deshalb ist PDF ein beliebtes Format für die Übertragung von grafischen Daten z.B. in den Drucker (Druck PDF).

Print-PDF
Print-PDF ist die meistbenutzte Weise, mit der die Druckunterlagen heutzutage in die Druckerei übergegeben werden. Das Print-PDF ist ein Termin, auf den Sie sich bei professioneller Druckproduktion treffen (Grafisches Studio, Druckerei, Reklameagentur).
Das Print-PDF unterscheidet sich von anderen PDFs durch einige Elemente:

  • Die Größe der PDF in mm ist größer, als das gedruckte Enddokument (wegen Überstand).
  • Es beinhaltet Beschnitt- und Passmarken.
  • Die Bilder im Print-PDF sind in hoher Auflösung 300 Dpi, was die minimale Druckauflösung für einen professionellen Druck ist.

DPI
DPI ist die Abkürzung der englischen Wörter Dot Per Inch und heißt wörtlich „Punkte pro Zoll“. Darunter versteht man die „Zahl“ der Druckpunkte, die nebeneinander in die Länge von 1 Zoll passen (2,66 mm). Je höher die Auflösung, desto größer ist die Druckqualität (Feinheit).

300 DPI ist die minimale Druckauflösung für den professionellen Druck.

Was ist Offset?
Offset ist eine Drucktechnologie, es ist ein sog. indirekter Druck, weil die Farbe zuerst auf Walzen und erst von Walzen auf Papier / CD / DVD / Blu-ray aufgetragen wird. Auf einer Offsetmaschine können größere Details gedruckt werden, zum Beispiel Fotografien. Die Bezeichnung „Offset“ stammt vom englischen Ausdruck „off-set“, übersetzt - Übertragungs-, Indirektdruck.

Siebdruck
Siebdruck wird vor allem beim Druck von Daten benutzt, die aus direkten Farben zusammengesetzt werden. Der Druck wird über Siebe durchgeführt, durch die die Farben durch Abstreifern durchgepresst werden. Die Siebe setzen sich aus einem Metall- / Plastikrahmen zusammen, auf den ein Sieb als Malerleinwand aufgespannt wird.

Master
Master ist eine vom Kunden gesendete Unterlage in der Form einer CD / CD-R, DVD / DVD-R. Die Unterlagen können auch elektronisch per FTP gesendet werden, im Format einer Image-Datei. Die Herstellung der Matrize dauert 4 Stunden. Vater ist die 1. Matrize, es ist die erste Ausbrennung auf Glas. Mutter ist die negative Kopie vom Vater.

Was ist Mastering (Glassmastering)?
Mastering ist der Herstellungsprozess der Matrize vom Master. Die Herstellung der Matrize dauert 4 Stunden. Vater wird die 1. Matrize genannt und Mutter ist die negative Kopie vom Vater. Die Matrize wird in die Presse eingespannt und nach dieser Matrize werden identische CD‘s und DVD‘s gepresst.

Glassmaster / Stemper
Vor dem Beginn des Pressens von CD- oder DVD-Discs wir ein sog. Stemper hergestellt, der aus dem Glassmaster gebildet wird. Als Unterlage für die primäre Erfassung der Daten aus dem Premaster wird Glas benutzt (aus dem engl. glass, daher Glassmaster). Die Glasunterlage hat auf der Oberfläche eine metallische lichtempfindliche Schicht, die mit Hilfe eines Laserstrahls beleuchtet wird. Stellen, die mit diesem Strahl beleuchtet werden, werden nach dem Entwickeln ausgespült, und dadurch entstehen Vertiefungen bis zum Glas. Danach wird in einem galvanischen Bad ein Negativ auf Nickelblech kopiert, und so entsteht der sog. Stemper, der die Basis für die Formen für das Pressen von CD's und DVD's ist.

Graphisches Mastering
Ein Teil des CD- oder DVD-Datenträgers kann durch Text ersetzt werden, jedoch zum Preis der Verminderung der Kapazität des Trägers. Der Text kann in eine Kreisringfläche am äußeren Rand der Platte positioniert werden. Der Kunde kann spezifizieren von welcher Seite der Text lesbar sein soll. Ob von der Seite der Abtastung der Aufzeichnung, oder von der Seite der Bedruckung der CD oder DVD.

Authoring
DVD Authoring ist ein Prozess, bei dem ein DVD-Video gebildet wird, das dann in einem DVD-Player abgespielt werden kann. Bei diesem Prozess kommt es zur Bildung der Struktur der DVD-Videodiscs einschl. der Bildung und Programmierung des DVD-Menüs.

In welchem Format müssen die Daten für die Herstellung der Pressmatrize bei der Datenzusendung per FTP sein?
Die Daten für die Herstellung von Mastering/Pressmatrizen müssen in einer Image-Datei der Disc sein. Akzeptierte Formate sind folgende Dateitypen:

CD:
DDP, CMF, ISO, IMG, NRG und CUE SHEET.

DVD 5, DVD 9 ROM:
DDP, CMF, ISO, IMG, NRG und CUE SHEET

Toast (Apple/Mac) nur in Format cue / bin

DVD 9 Video:
DDP, CMF

Mehr...

Lesen von Daten
Die Daten auf den optischen Datenträgern sind in eine Spirale, die über die ganze Disc vom inneren Rand zum äußeren Rand läuft, angeordnet. Die Daten sind in der Form von Gruben (sog. Pits) und Flächen (sog. Lands), wo eine Vertiefung 0 und Erhebung 1 bedeutet.

Der optische Datenträger setzt sich aus einer Polykarbonatschicht, die vor dem Schmelzen in der Form von Granulat ist, und aus einer Metallbeschichtung (silber-, goldfarbig) als Aufzeichnungsschicht, zusammen. Das eigentliche Lesen von Daten verläuft dann via Laserstrahl, der durch einen halbdurchlässigen Spiegel und ein Fokussierlinsensystem bis zum eigentlichen optischen Disc durchgeht. Hier wird der Strahl entweder in der Grube fokussiert (Dateninformation 0), oder er wird von der Fläche zurück zum halbdurchlässigen Spiegel reflektiert (Dateninformation 1). Im Fall, dass die Disc mehrere Schichten besitzt, erhöht der Leselaser seine Leistung und das Fokussiersystem fokussiert auf die nächste Schicht. Der Laserstrahl geht also durch die erste Schicht in die zweite Schicht durch, wo er erst reflektiert wird und zurück geht.

Datenaufzeichnung
Beim sog. Pressen von Medien werden die Daten schon in der Produktion gesetzt. Für die Herstellung von gepressten Discs ist eine Spezialeinrichtung notwendig. Der Vorteil des Pressens ist die maximale Kompatibilität mit alle Überspielgeräten und Mechaniken für den jeweiligen Disctyp. Ein weiteres unbestrittenes Plus ist die höhere Beständigkeit und Qualität der Aufzeichnung. Die gepressten Discs sollten die Daten bis zu 100 Jahren lang halten. Bei einem großen Umfang von gepressten Discs kann deren Preis unter den Preis von beschreibbaren Discs fallen. Die gepressten Discs können dazu noch Schutzarten gegen unbefugtes Kopieren beinhalten.

Moiré Effekt
Moiré ist ein Mangel, der beim Bedrucken von CD‘s entsteht (Gitterschlag, Schlangenlinien) und wird durch eine falsche Rasterwinkelung verursacht.

WCI Ring
WCI ist der Name einer Matrize, standardmäßig ohne Striche und Häkchen, jedoch kann man auf Kundenwunscheine Matrize mit Diakritik herstellen. Die Bezeichnung mit Diakritik ist gegen Entgelt.

ISRC Kode
Bei CD-Audio kann jeder Track mit diesem Kode, den der Kunden bei OSA enthält, bezeichnet werden.

IFPI Kode
IFPI Kode findet man auf jeder Matrize und auf jeder Presse auf der Form.

LBR Kode
LBR Kode – Pressen von CD‘s oder DVD‘s mit bezeichneter Stamperschraube (Formenkode (Modul code). Jede Stanzerei hat ihren eigenen LBR-Kode.

Maske
Die sog. kleine Maske hat keine Metallbeschichtung über die ganze Disc. Sie kann einen Durchmesser von 78 mm, 96 mm oder 110 mm haben. Über die kleine Maske kann eine Bedruckung hinzugefügt werden, die nicht über die ganze Disc reicht. Die macht dann einen interessanten Effekt, wo ein Teil der Disc durchsichtig und ein Teil bedruckt wird.

MPEG
MPEG ist eine Abkürzung für MOTION PICTURE EXPERT GROUP, was frei übersetzt werden kann als “Expertengruppe für bewegliches Bild”. Die Organisation arbeitet mit der Internationalen Organisation für Normung (ISO) und der Internationalen Elektrotechnik Kommission (IEC) an der Entwicklung und Standardisierung auf dem Gebiet der Kodierung von audiovisuellen Informationen durch einen Kompressionsalgorithmus zusammen. Diese Gruppe können Sie auch unter der offiziellen Bezeichnung ISO/IEC JTC1/SC29 WG11 finden.
Die ersten Erwähnungen über diese Gruppe datieren sich zum Mai 1988, als in Ottawa die erste Sitzung stattfand. Im Jahr 2005 zählte die Sitzung über 350 Mitglieder aus den Bereichen der Industrie, Universitätsforschung und wissenschaftlicher Forschung. Der erste Codec, wurde als MPEG-1 bezeichnet. Zwischen die angenommenen Standards gehören weiter MPEG-2, MPEG-3, MPEG-4, MPEG-7, MPEG-21, MPEG-A, MPEG-B, MPEG-C, MPEG-D und MPEG-E.

Was ist CSS?
CSS oder Content Scrambling System ist ein Schutz vor illegalen Kopien, dieser Schutz wird bei DVD-Video-Trägern benutzt.

Macrovision
Macrovision ist eine Gesellschaft, die sich mit der Entwicklung von Kopierschutz gegen illegales Kopieren beschäftigt. Zu ihren Produkten gehört der gleichnamige Kopierschutz Macrovision. Die Gesellschaft hat ebenfalls einen Kopierschutz für Audio CD‘s, z.B. Cactus Data Shield oder für Datenmedien in der Form von SafeDisc 2 und 3 entwickelt.

© - Copyright (Bezeichnung des Urheberrechtsträgers, sog. Copyrightklausel)
Das Urheberrecht (englisch bezeichnet als Copyright) ist ein Gesetzeszweig, der die Ansprüche der Urheber von sog. „Autorenwerken“, d.h. Schriftsteller, Musiker, Filmemacher, Programmierer u.ä. auf den Schutz vor nicht autorisierter Nutzung deren Werke beschreibt. Durch das Urheberrecht gewährt der Staat für eine bestimmte begrenzte Zeit den Autoren die exklusive Möglichkeit über einige Aspekte der Nutzung deren Werke zu entscheiden. Das Urheberrecht ist ein Bestandteil des geistigen Eigentums. Das Urheberrecht wird in Tschechien durch das Urheberrechtsgesetz (Gesetz Nr. 121/2000 Slg. im Wortlaut von späteren Novellierungen) geregelt, in dem internationalem Recht gelten einige internationale Konventionen als Grundlage, besonders das sog. Berner Abkommen vom 1886 und das Allgemeine Abkommen über das Urheberrecht abgeschlossen in Genf im Jahr 1952.

- Phonogramm (Bezeichnung der Tonträgerherstellerrechte, sog. Phonogrammklausel)
Das Symbol , die sog. Phonogrammklausel laut des Abkommens von Rom. So werden auf den Tonträgern Informationen über die Phonogrammträgerrechte und das Recht des ausübenden Künstlers zu seiner Leistung angegeben.

OSA - Autorenschutzverband
OSA – Autorenschutzverband für die Rechte zu Musikwerken, z.V. (weiter nur OSA) ist ein Zivilverein, der vom Kulturministerium der Tschechischen Republik mit dem Statut eines sog. Kollektivverwalters mit dem Recht Gebühren für öffentliche Musikproduktionen einzunehmen ausgestattet wurde. Er führt ein Register der vertretenen Autoren, denen er einen Teil dieser Gebühren als Leistung der Urheberrechte – sog. Urhebervergütung – vermitteln soll. Laut den geltenden Gesetzen nimmt er auch für Werke, deren Autoren er nicht vertritt, Gebühren ein. Diesen Autoren, wenn sie sich nicht selbst melden und eine genaue und detaillierte Bezeichnung aller betroffenen Produktionen angeben, zahlt er jedoch keine Urhebervergütung aus.

BIEM
BIEM ist eine internationale Organisation, die die mechanischen Rechte der Gesellschaften vertritt. Mechanische Rechte der Gesellschaft existieren in den meisten Ländern. BIEM gewährt Lizenzen zur Reproduktion von Liedern (einschl. Musikwerke, literarische und dramatische Werke). Ihre Mitglieder sind Komponisten, Autoren und Verleger und deren Klienten sind Tonträgerunternehmen und Verwender von Musikaufnahmen. BIEM gewährt auch mechanische Aspekte des Downloads der Musik über das Internet.
Ende des Formulars
Mitglieder der Autorenorganisation BIEM:
1. Albania ALBAUTOR
2. Argentina SADAIC
3. Austria AUSTROMECHANA
4. Belgium SABAM
5. Brazil SBACEM
6. Bulgaria MUSICAUTOR
7. Canada SODRAC
8. Chile SCD
9. China MCSC
10. Croatia HDS
11. Denmark, Norway, Sweden, Finland, Iceland, Lithuania and Estonia NCB
12. France SDRM
13. Georgia GESAP
14. Germany GEMA
15. Greece AEPI
16. Guinea-Bissau SGA
17. Hong Kong CASH
18. Hungary ARTISJUS
19. Israel ACUM
20. Italy, The Vatican, San Marino SIAE
21. Japan JASRAC
22. Malaysia MACP
23. Mexico SACM
24. Netherlands STEMRA
25. Peru APDAYC
26. Philippines FILSCAP
27. Poland ZAIKS
28. Portugal SPA
29. Romania UCMR-ADA
30. Russian Federation RAO
31. Serbia and Montenegro SOKOJ
32. Slovakia SOZA
33. Slovenia SAZAS
34. Spain SGAE
35. Switzerland, Liechtenstein SUISA
36. Trinidad, Tobago COTT
37. Turkey MESAM
38. Ukraine UACRR
39. United Kingdom MCPS
40. United States of America HARRY-FOX
41. Uruguay AGADU
42. Venezuela SACVEN